Hope on the road · Hamburg

Ich hatte
ein Leben.

Und ich habe immer noch eines.

Niemand wird als obdachlos geboren. Jeder Mensch hatte Träume, Beziehungen, Arbeit, Alltag und Hoffnung. Wir hören zu — und erzählen diese Geschichten mit Würde.

Es kann jeden treffen

Kein Einzelschicksal.
Keine Ausnahme.

Obdachlosigkeit beginnt selten mit einer großen Katastrophe. Meistens ist es eine Kette kleiner Umstände — und ein Moment, in dem niemand auffängt.

Ein Unfall auf der Baustelle.

Acht Monate Streit mit der Versicherung. Kein Einkommen, keine Rücklagen. Die Miete lief weiter. Die Wohnung nicht.

Eine Trennung nach zwanzig Jahren.

Er hatte die Wohnung auf ihren Namen. Sie zog aus — er auch. Für eine neue Kaution reichte es nicht. Eine Nacht im Auto wurde zu vielen.

Burnout. Stille Kündigung. Scham.

Sie war Krankenschwester. Dann war sie selbst krank. Niemand redete darüber. Als das Gehalt ausblieb, sagte sie es niemandem — bis es zu spät war.

Die Eltern konnten nicht mehr helfen.

Er war 23. Die Ausbildung geschmissen, die WG-Mitbewohner ausgezogen. Zu stolz für das Amt, zu jung für das System. Zu allein für beides.

Das sind keine Ausnahmen. Das sind Menschen — mit Namen, mit Vergangenheit, mit dem Wunsch, wieder auf eigenen Beinen zu stehen.

Aus einer Geschichte entsteht Verständnis.
Aus Verständnis entsteht Hilfe.

Gemeinsam mit Zwischenstopp Straße begegnen wir Menschen in Hamburg, die auf der Straße leben oder am Rand stehen. Wir hören zu, dokumentieren und schaffen Möglichkeiten.

Echte Menschen · echte Geschichten

Menschen, die wir kennen.

Guido
auf dem Weg zurückHamburg

Guido

Ich hatte ein Leben. Ich habe immer noch eines."

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Unsere Haltung

Würde ist wichtiger als Reichweite.

Keine Veröffentlichung ohne ausdrückliche Einwilligung
Menschen dürfen anonymisiert werden
Keine Sensationsbilder — kein Elendsmarketing
Die Person entscheidet mit, was erzählt wird
Rückschläge dürfen gezeigt werden, aber nie ausgestellt
Hilfe wird transparent kommuniziert

Wenn dich das berührt

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